Die emotionale Komponente bei Veränderungsprozessen

Liebe Leserinnen und Leser,

Veränderung ist grundsätzlich nichts Schlechtes, denn sie ist eine Chance auf etwas Neues und Besseres. Dennoch ist Change gerade in Unternehmen gefürchtet und immer wieder Ursache für Kündigungswellen, demotivierte Mitarbeiter und Umsatzeinbrüche, da die Mitarbeiter emotional nicht abgeholt und ernst genommen werden.

Eine Veränderung verläuft immer nach dem gleichen Muster; jeder Betroffene muss dabei die gleichen Phasen durchlaufen. Deshalb spricht man auch von einem Change-Prozess.

Für den erfolgreichen Umgang mit den Veränderungen in einem Unternehmen hilft es, wenn Führungskräfte die Kübler-Ross-Kurve beachten und sich fragen, welcher Mitarbeiter gerade wo steht und was derjenige gerade braucht, um auch weiterhin motiviert zu bleiben und die Veränderung mitzumachen.

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Kurvenverlauf:

  • Phase 1: „Vorahnung“: Unruhe macht sich breit, die Gerüchteküche kocht, viel Zeit geht für Gerede drauf
  • Dann folgt die Verkündung der Entscheidung bzw. die Veröffentlichung der Veränderung
  • Phase 2: „Schock“ – Missinterpretation, Starre, viele wollen die Änderungen nicht wahrhaben und nicht annehmen, Stillstand, Schweigen
  • Phase 3: „Verneinung / Abwehr / Wiederstand“ – Ärger, Zorn, aktive Ablehnung, nicht mit mir! Die irren sich!
  • Aktiver Wiederstand, Stimmungs- und Meinungsmache, Fronten bilden sich
  • Phase 4: „Krise / Tal der Tränen“ – Verzweiflung, Selbstzweifel, Zweifel an dem Unternehmen, dem Chef oder der Zukunft
  • Phase 5: „Ausprobieren / Akzeptanz/ Anpassung“ – zaghaftes herantasten, ausprobieren des Neuen, erste Erfolge erleben
  • Phase 6: „Erneuerung / Commitment“ – Erfolge wiederholen sich, neue Routinen stellen sich ein, Sicherheit entsteht

»Nichts in der Geschichte des Lebens ist beständiger als der Wandel.«, sagte bereits Charles Darwin.

Sobald Sie als Führungskraft wissen, in welcher Phase der Kurve sich welcher Mitarbeiter grade befindet, können Sie entsprechend individuell auf ihn eingehen.

Besonders wichtig dabei ist eine ehrliche, transparente Kommunikation, damit Gerüchte gar nicht erst entstehen. Bleiben Sie in jeder Phase mit den Mitarbeitern im Gespräch, hören Sie zu und bieten Sie Orientierung und Hilfe an. Durch Wertschätzung, Empathie und eine positive Einstellung werden Sie jede Veränderung erfolgreich im Team realisieren.

Denn auch wenn uns Veränderungen im ersten Moment Angst machen oder unangenehm sind, bieten dieser Prozess auch die wunderbare Chance, das Team zu motivieren, das Potenzial jedes einzelnen zu erkennen und dessen Selbstvertrauen zu stärken.

Viel Erfolg und Mut zur Veränderung wünscht Ihnen

Birgit

 

Birgitt Eiglmeier

Dale Carnegie Business Coach

Wie kann man mit Stress umgehen?

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie versprochen kommt heute der zweite Teil meines Beitrags zum Thema Stress. Hier möchte ich Ihnen ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie Sie zukünftig besser mit stressigen Situationen umgehen können…

1. Atmen

Gerade wenn man aus der Situation nicht entfliehen kann, ist eine tiefe, bewusste Atmung eine gute Lösung. So können Sie wieder einen klaren Gedanken fassen und nehmen sich einen Moment, um sich wieder mit frischer Energie zu versorgen.

2. Visualisieren

Für manche Menschen ist die visuelle Variante ein gangbarer Weg. Man beobachtet, wo im Körper der Stress gerade hängt (z.B. Energiekloß im Hals) und visualisiert, wie man den Kloß entfernt. Viele können sich hier bildhaft vorstellen, wie die schlechte Energie, die von anderen zu einem geschleudert wird, an einem vorbei geleitet wird.

3. Die Aussage des anderen nicht persönlich nehmen

Wer alles persönlich nimmt, ist im ständigen Stress, sein Ego verteidigen zu müssen. In den meisten Fällen meint es das Gegenüber gar nicht persönlich. Um hier nicht in eine Verteidigungshaltung zu verfallen, setzt es ein gewisses Maß an Selbstreflektion und Kritikfähigkeit voraus – dies können Sie im Laufe Ihrer Persönlichkeitsentwicklung bewusst trainieren.

4. Auf die Metaebene gehen

Versuchen Sie mal, ganz bewusst auf einen Angriff nicht zu reagieren, sondern sich das Geschehen von der Metaebene aus ansehen. Manchmal erkannt man aus einer anderen Perspektive plötzlich, wie lächerlich das Aufplustern der zwei Egos gerade aussieht und kann spontan lachen.

5. Verständnis für den anderen haben

Wenn man nicht mehr alles persönlich nimmt, kann man auch dazu übergehen, dem Gegenüber Mitgefühl und Verständnis entgegen zu bringen. Wenn sich jemand respektlos und aggressiv verhält, kann man davon ausgehen, dass dieser Mensch gerade Stress und Probleme hat. Denn kein Mensch, der mit sich und der Welt im Reinen ist, legt solch ein Verhalten an den Tag.

6. Stress wegen zu vieler Aufgaben

Stress entsteht häufig, wenn man eine Anzahl von Dingen in einer Zeit erledigen will, in der diese nicht schaffbar sind. Den Stress macht man sich in den meisten Fällen selbst, die Anspruchshaltung ist zu groß – Stichwort Perfektionismus.  Die Lösung ist hier ganz einfach: Entweder man macht nur das, was in der Zeit geht, oder man macht alles  in einer niedrigeren Qualität. Hat man sich damit abgefunden, erstellen Sie sich am Besten eine To-Do Liste, auf der Sie alle Aufgaben entsprechend der Dringlichkeiten auflisten. Erst dann beginnen Sie, die Liste Punkt für Punkt abzuarbeiten.

7. Wenn Anweisungen oder Vereinbarungen ignoriert werden

Wenn man Dinge bereits mehrmals erfolglos angesprochen hat, macht es Sinn, die Strategie zu ändern. Die meisten Menschen neigen dazu, Anweisungen mit der Zeit lauter und ungehaltener zu artikulieren. Zuletzt folgt irgendwann Resignation, unerledigte Aufgaben werden im Zweifel selbst erledigt. Versuchen Sie es stattdessen doch mal mit wertschätzender Kommunikation:  berücksichtigen Sie die Ziele und Bedürfnisse Ihres Gegenübers und stellen Sie Fragen, statt Anweisungen zu geben. Sobald Sie die Beweggründe des anderen verstehen finden Sie sicherleich schnell eine gemeinsame Lösung, die beide Parteien mittragen und umsetzen.

Viel Erfolg mit diesen Tipps. Ich würde mich sehr über einen Kommentar zu freuen, wenn Sie einen der Punkte realisiert und ausprobiert haben, oder weitere Ratschläge teilen möchten.

Herzliche Grüße,

Nicole_klein

 

Ihre Nicole Jantzen

Dale Carnegie Business Coach

 

 

 

Stress… und dann?

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Stress ist eine körperliche und psychische Reaktion eines Menschen auf eine Situation, mit der wir nicht umgehen können. Ursache dafür sind z.B. Zeitdruck oder Zeitmangel, soziale Konflikte, ein gestörtes Betriebsklima, inadäquates Führungsverhalten von Vorgesetzten, aber auch persönliche bzw. familiäre Probleme.

Stress wird gefährlich wenn er chronisch wird. Der andauernde Alarmzustand zehrt an den körperlichen und psychischen Reserven. Nachweislich ist bei einer chronischen Stressbelastung z.B. das Immunsystem geschwächt und die Wundheilung verlangsamt sich. Weitere mögliche Folgen sind erhöhte Müdigkeit, Depression und Magen-Darm-Erkrankungen, sowie ein erhöhtes Risko für Schlaganfall und Herzinfarkt.

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Gerade Menschen mit direktem Kundenkontakt sind vielen Fragen und teils respektlosen Konfrontationen ausgesetzt. Kein Wunder also, dass mich auch viele Teilnehmer unserer Trainings immer wieder fragen, wie sie mit Stress umgehen sollen.

Die „Lösungen“ bestehen oft im „in sich reinfressen und lächeln“ , „rausgehen und schreien“ oder rauchen. Irgendwann ist jedoch unser persönliches Limit erreicht und die angestaute Wut wird ausagiert und eskliert dann in augenscheinlich harmlosen Situationen – in der Arbeit oder zu Hause.

Auf Dauer löst keiner dieser Herangehensweisen das Problem. Weder verdrängen noch ausagieren mindert auf lange Zeit gesehen die vorhandene Stressenergie im Körper.

Doch wie geht man denn nun richtig mit Stress um?

Gundsätzlich möchte ich Ihnen folgendes mit auf den Weg geben… Wer z.B. meditiert oder autogenes Training macht, hat eine ruhigere Grundhaltung und ist generell nicht so leicht gestresst. Auch die Umwandlung der Stressenergie in sportliche Tätigkeit ist eine gute Idee.

Desweiteren ist die Lebenseinstellung essenziell. Hat man die Einstellung, dass einem alles zufällig passiert und man allein gegen den Rest der Welt kämpft, erlebt man sicher mehr Stress, als wenn man davon ausgeht, dass hinter allem ein gewisser Sinn steckt, man durch seine Lektionen lernen und stärker werden kann und man dem Leben insgesamt vertrauen kann, dass es das Beste für einen will.

Der angestaute Stress hat das Potential, den Menschen krank zu machen. Weitere Tipps, wie Sie mit Stress erzeugenden Situationen am besten umgehen, um die Folgen, wie z.B. Lustlosigkeit dem Leben gegenüber, viel Schlafbedarf, Burnout oder Aggression, etc. zu vermeiden, lesen Sie in Teil II meines Beitrags am 1. November.

Mit besten Grüßen

Nicole_klein

 

Ihre Nicole Jantzen

Dale Carnegie Business Coach

 

 

International leben und arbeiten…

Liebe Leserinnen und Leser!

Was bedeutet es eigentlich, mit über 50 verschiedenen Nationalitäten gleichzeitig zu leben und zu arbeiten? Wie geht das ohne Probleme und große Missverständnisse? Ist es denn überhaupt möglich?

Ich habe genau das im Mittleren Osten täglich erleben dürfen, als ich über 2 Jahre dort gearbeitet habe. In einem fremden Land, mitten in der Wüste, wenn Familie und Freunde weit weg und oft sogar auf anderen Kontinenten sind… Man ist plötzlich auf andere und deren Verständnis angewiesen. Umso mehr hat es mich erstaunt und fasziniert, wie viel Menschlichkeit und Nächstenliebe einem in dieser Situation entgegen gebracht wurde.

Sämtliche Vorurteile gegenüber Religion und Herkunft werden über Bord geworfen, in jeder Situtation begegnet man sich mit viel Emphatie und gegenseitigem Respekt. Denn man sitzt nun im selben Boot und verfolgt ein gemeinsames Ziel: man muss sich in einem fremden Land eingewöhnen und zurecht finden – weit weg von Zuhause, an einem Arbeitsplatz, an dem viele Dinge komplett anders laufen,  als wir es von zu Hause kennen. Schnell werden Fremde zu Freunden und sogar einer Art Familie, in der kulturelle Unterschiede keine Hürden mehr sind.

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In außergewöhnlichen Situation begegnet man seinem Gegenüber mit ehrlichem Interesse und Neugier – statt Bewertung und Vorurteil erfahren wir Empathie und Verständnis. Denn auch wenn unsere Kulturen häufig kaum verschiedener sein könnten (rein objektiv betrachtet), sind das Herkunftsland oder die dazugehörige Kultur am Ende doch vollkommen irrelevant. Ich habe es immer wieder erlebt, wie sich zwischen Menschen aus den unterschiedlichsten Nationen tiefe Freundschaften entwickelt haben, die auch lange nach der Rückkehr in das jeweilige Heimatland, noch bestehen.

Das Wesentliche sieht man nur mit dem Herzen gut!

Dies hat bereits der „kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry erkannt. Denn dort liegen unsere Werte und tiefen Glaubenssätze, unsere Einstellungen und unsere innere Haltung. Diese grundlegenden, menschlichen Dinge sollten nicht auf Kulturen und ihre Sitten bzw. Gebräuche reduziert werden. Was zählt ist der Mensch unter all diesen Schichten und wie er wirklich ist; unabhängig von seiner Religion oder sozialem Status.

Klar, einfach ist es am Ende nicht, mit 50 Nationen gleichzeitig zusammen zu arbeiten und man steht sicherlich auch immer wieder vor neuen Herausforderungen. Doch wenn alle diese Situationen mit Toleranz und Respekt begegnen, dann ist es durchaus möglich, friedlich und erfolgreich mit all diesen verschiedenen Nationalitäten zu leben und zu arbeiten.

Herzliche Grüße

annKr

 

Annie Wulf

Dale Carnegie Business Coach

 

 

Unsere Tipps für erfolgreiche Changeprozesse & Veränderungen

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Eine der größten Unwahrheiten, die vor anstehenden Veränderungen stets gepredigt werden, ist die Aussage: „Es wird alles besser werden!“. Viele Versprechungen und große Visionen werden kommuniziert, um die Bereitschaft der Mitarbeiter für die Veränderung zu steigern… Doch leider bleibt dies ein Wunsch. Im ersten Moment wird nämlich in der Regel alles schlechter – doch keine Sorge, das ist ganz normal!

Das 3-Phasen-Modell von Kurt Lewin zeigt in sehr einfacher Art und Weise, wie üblicherweise eine Veränderung bzw. ein Change-Prozess abläuft.

Lewin

In der Phase des Unfreeze werden alte Strukturen langsam aufgebrochen – so wie man ein Gulasch auch nicht direkt aus der Tiefkühlung in den Topf wirft und kocht.

Über alle 3 Phasen hinweg werden Menschen ganz unterschiedlich auf die anstehenden und akuten Änderungen reagieren. Doch genau diese Einstellung hat zusätzlich Einfluss auf die Veränderung und kann am Ende über den Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Grundsätzlich lassen sich hier zwei Einstellungen unterscheiden:

  • Positiv: Klasse, endlich passiert etwas.
  • Negativ: Warum denn, ist doch alles gut. Das wird nie was.

Unser Tipp: Nehmen Sie sich deshalb gerade in der ersten Phase viel Zeit, um die Veränderung vorzubereiten.

Danach kommt die Phase des Change – es geht nun also tatsächlich um die Realisation der Veränderungen. Während dieses Prozesses geht die Arbeitsleistung erstmal zurück.

Warum das logisch und vollkommen normal ist, lässt sich recht einfach erklären. Wird beispielsweise zum 1.8. das neue Modul zur Reisekostenabrechnung aktiv, so ist der Vorgang für alle Mitarbeiter bis Ende Juli gewohnt/geübt/normal. Ab dem 1.8. ist jeder Schritt dann jedoch neu, der Vorgang muss erst eingeübt werden. Dies gilt auch bei der Einführung eines neues IT-Systems – erst einmal wird es schwieriger, die Mitarbeiter müssen mehr nachdenken, es gibt keine Routine und die Fehlerrate steigt. Erst nach einiger Zeit steigt die Arbeitsleistung wieder an und landet hoffentlich auf einer neuen, höheren Ebene.

Zuletzt kommt die dritte wichtige Phase, die leider häufig vergessen, verkürzt und übersprungen wird: Refreeze. Nach einer Veränderung ist es sehr wichtig, wieder Ruhe einkehren zu lassen.

Unser Tipp: Geben Sie der Organisation und allen Mitarbeitern genügend  Zeit, um den neuen Prozess einzuüben bzw. die Veränderungen schätzen zu lernen…

Konzentriere nicht all Deine ganze Kraft auf das Bekämpfen des Alten, sondern darauf, das Neue zu formen.Sokrates

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Mut und Freude bei den nächsten Veränderungen.

Mit besten Grüßen

Birgit

 

 

 

Birgit Eiglmeier

(Dale Carnegie Business Coach)

Unternehmenskultur im internationalen Vergleich

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Ein angenehmes Betriebsklima, flexible Arbeitszeiten und berufliche Weiterbildung sind Faktoren, die zu einer positiven Unternehmenskultur beitragen. Jedoch empfindet nur jede fünfte Führungskraft diese im eigenen Haus als ausreichend realisiert.

Dabei bietet eine funktionierende Unternehmenskultur einen strategischen Wettbewerbsvorteil! Als weltweit führender Anbieter internationaler Sales- und Leadership-Trainings haben wir bei Dale Carnegie in einer umfassenden Studie die Bedeutung von Unternehmenskultur im internationalen Vergleich untersucht. 760 leitende Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrößen wurden dafür interviewt. Durch eine Online-Befragung in Deutschland, Polen, USA und Indien lassen sich nun Ergebnisse wichtiger Unternehmens- und Outsourcing-Märkte für die deutsche Wirtschaft vergleichen und unter die Lupe nehmen.

Transforming Attitudes and Actions: How Senior Leaders Create Successful Workplace Cultures

Die Ergebnisse der Studie überraschen: Nur etwa zwei von drei Befragten aus Deutschland meinen, dass eine gut funktionierende Unternehmenskultur einen entscheidenden Einfluss auf die Mitarbeitermotivation hat. Im Nachbarland Polen hingegen liegt dieser Wert bei 82 Prozent, in Indien sogar bei 94 Prozent.

Auch die Auswirkungen der Unternehmenskultur auf den wirtschaftlichen Erfolg wurden untersucht. 50 Prozent der befragten Führungskräfte hierzulande glauben, dass dies keinen Einfluss habe. In Indien wiederum wird diesem Faktor ein großer Einfluss beigemessen.

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In der Studie haben wir schlussendlich die Culture Champions identifiziert. Culture Champion bedeutet, dass die Unternehmenskultur im Arbeitsalltag eine große Rolle spielt und aktiv von Führungskräften vorgelebt wird. Als wichtigsten Punkt sehen wir dabei die Durchführung von Mitarbeiterschulungen. Ebenfalls relevant ist die Förderung von starken Beziehungen zwischen Mitarbeitern und ihren Chefs. Daraus resultiert, dass das Vertrauen in die Führungsebene kontinuierlich entwickelt und aufrechterhalten werden sollte, da sich eine starke Unternehmenskultur signifikant auf den Erfolg eines Unternehmens auswirkt.

Gerne schicken wir Ihnen das Whitepaper zur Studie kostenfrei zu. Schreiben Sie uns dazu an info@dalecarnegie.de.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Uwe Göthert

Lob – eine Herausforderung beim GEBEN und NEHMEN

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

wünschen wir uns nicht alle die Wertschätzung für unsere Arbeit und eine Anerkennung unserer Erfolge? Leider passiert dies (gefühlt) viel zu selten und kommt meistens zu kurz.

Dale Carnegie hat das schon in den 30er Jahren erkannt. Eine seiner wichtigsten Empfehlungen aus dem Bestseller „Wie man Freunde gewinnt“ ist auch heute noch aktuell und richtig: Geben Sie anderen ehrliche und aufrichtige Anerkennung.

Längst ist das Thema „Wertschätzung“ für Mitarbeiter so wichtig, dass es über den Erfolg eines Unternehmens entscheidet – und steht deshalb immer häufiger im Fokus von firmeninternen Trainings und Weiterbildungsprogrammen.

In zahlreichen Trainings habe ich es als Trainerin immer wieder erlebt, dass es häufig extrem schwer fällt, eine ehrlich gemeinte Wertschätzung als ernstgemeint zu betrachten und das Lob auch anzunehmen.

Ein Beispiel:

Die meisten Teilnehmer freuen sich über die sogenannte Anerkennungsrunde, die wir in unseren Trainings zur persönlichen Weiterentwicklung durchführen. Die meisten haben großen Spaß dabei, ehrliches und aufrichtiges Lob zu äußern.  Diese Anerkennung dann jedoch auch anzunehmen, ist da schon sehr viel schwieriger. Viele Teilnehmern tun sich damit unglaublich schwer und ich höre immer wieder Kommentare wie „Das fühlte sich total komisch an“ oder „Ich hab mich sehr unwohl dabei gefühlt“. Ich erlebe häufig, wie die Teilnehmer das Lob, das sie bekommen, mit einem „Ach, so toll war das nun auch nicht“ , oder „Aber ganz so ist es ja auch nicht“ bzw. „ja aber das ist doch ganz normal und verständlich“ abwinken, manchmal sogar über das Lob diskutieren oder sich rechtfertigen, anstatt aufmerksam zuzuhören und ganz einfach nur DANKE zu sagen.

Es gibt verschiedene Theorien und diverse Gründe, warum wir mit Lob und Anerkennung so schlecht umgehen können. Häufig ist unser Selbstwertgefühl zu gering und wir sind überzeugt, das Lob nicht verdient zu haben.  Häufig wurde uns in der Kindheit beigebracht, bescheiden zu sein – mit dem Lob haben wir dann vielleicht das Gefühl, egoistisch zu sein. Manchmal ist es uns auch einfach nur unangenehm, in diesem  Moment im Mittelpunkt zu stehen…

Schlussendlich lässt sich also festhalten, dass wir eine Lob- und Anerkennungskultur  entwickeln müssen, in der einerseits Führungskräfte Leistungen sehen, anerkennen und wertschätzen, und andererseits MitarbeiterInnen Anerkennung und Lob ohne Vorbehalte annehmen können.

Eine von Herzen kommende Anerkennung auch anzunehmen ist mindestens genauso ein Zeichen von Wertschätzung und Respekt. Lernen wir also, dieses Geschenk mit Freude und Dankbarkeit anzunehmen!

Mit besten Grüßen

annKr

 

Ihre Annie Wulf

Dale Carnegie Trainerin

Culture First. Digitalisation Second.

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Über die letzten Jahre haben uns digitale Prozesse, Tools und Anwendungen geradezu überrollt. Die Digitalisierung hat die Art und Weise, wie wir Arbeit sehen, grundlegend verändert.

Sie hat uns gezeigt, dass es keine Rolle mehr spielt, wo und wann wir arbeiten – zumindest in Arbeitsbereichen, die nicht direkt mit klassischen Produktionsabläufen und Schichtplänen in Berührung kommen.Und sie hat uns ermöglicht, jederzeit unsere Meinung frei zu äußern und damit Reichweite zu erzielen – ein Privileg, das zuvor ausschließlich Medien vorbehalten war. Außerdem haben wir jederzeit Zugriff auf Informationen und Wissen aus allen Winkeln dieser Erde.

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Das alles hat auch Einfluss auf das Arbeiten. Klassische Hierarchien funktionieren plötzlich nicht mehr, weil sie keinen Sinn mehr ergeben und die Arbeitnehmer genau das auch offen äußern können. Stupide Arbeitsabläufe lassen sich durch digitale Technologien abwickeln. Wissensarbeitern bieten sich auf einmal ganz neue Möglichkeiten.

Das ist die eigentliche Veränderung. Es ist eine kulturelle Veränderung, die durch technologische Entwicklungen losgetreten wurde. Unternehmen müssen also nicht nur neue Technologien adaptieren, sondern insbesondere auch auf den kulturellen Wandel reagieren. Der kulturelle Wandel, ohne den jeder technologische Wandel vollkommen sinnfrei ist, wird in vielen Unternehmen aber immer noch nicht gelebt. Das ist ein riesiges Problem, das uns in den kommenden Jahren noch hart treffen wird – besonders hier in Deutschland. Wer seine Mitarbeiter kulturell nicht mitnimmt, wird sie verlieren – ganz egal, welche tollen Tools man eingeführt hat.

Arbeit muss neu gedacht, neu interpretiert und definiert werden. Sie muss transformiert werden, für ein neues Zeitalter selbstbestimmter, selbstständiger Menschen. Nur dann gelingt es.

Mit besten Grüßen

Uwe Göthert

Hinter dem Tellerrand geht‘s weiter – Arbeiten im internationalen Umfeld!

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Die zunehmende Internationalisierung des Arbeitsmarktes birgt zahlreiche Chancen, bringt für Unternehmen jedoch auch gewisse Herausforderungen mit sich.

Die Grundvoraussetzungen für die Arbeit im internationalen Umfeld sind unter anderem Offenheit, Neugierde und eine gute Portion Wissensdurst und Mut. Klar, wenn man bedenkt, dass man sein Zuhause mit Familie und Freunden für eine ganze Weile nicht sehen wird und sich in einem neuen Land und neuer Umgebung einleben muss.

Als erfolgreiche und gute Führungskraft sind hier nicht nur umfangreiche Fremdsprachenkenntnisse vorausgesetzt. Die Tätigkeit bzw. das Umfeld verlangt auch, sich mit den Gegebenheiten der einzelnen Länder genauestens vertraut zu machen. Denn Dinge, die für uns selbstverständlich sind, können in der Ferne völlig anders gewertet werden.

Denken wir nur mal an die unterschiedlichen Religionen und dazugehörigen Feiertage sowie Bräuche und Traditionen. Hier müssen Führungskräfte täglich auf‘s Neue Toleranz zeigen. Denn in Europa haben wir komplett andere Gewohnheiten verglichen mit z.B. Mitarbeiter aus dem Raum Asien und dem Mittleren Osten. Feiertage haben immense Auswirkungen auf die Urlaubsplanung im Team und Gebetszeiten können die Einteilung der Schichten weitgehend beeinflussen. Letztendlich müssen auch Essensgewohnheiten und vor allem kulturell bedingte Verhaltensweisen, Wertvorstellungen und Denkweisen immer wieder berücksichtigt werden…

Inzwischen habe ich bereits in 5 von 7 Kontinenten gearbeitet und 30 Länder bereist. Aus meiner Erfahrung heraus möchte ich Ihnen nun ein paar Tipps für Führungskräfte mit einem internationalen Team mit an die Hand geben:

  • Begegnen Sie Ihren Mitarbeitern mit ehrlichem Interesse und stellen Sie Rückfragen. Denn mit Empathie und Neugier auf andere Kulturen werden Sie ein größeres Verständnis für deren Bedürfnisse bekommen.
  • Zeigen Sie Respekt und nehmen Sie immer wieder die Perspektive der anderen ein. Als eine Art Mentor können Sie dann objektiv handeln und so Konflikte im Team vorbeugen bzw. reduzieren.
  • Verbringen Sie Zeit mit Ihren Mitarbeitern und Kollegen. Berufliche Meetings aber auch private Team-Events schaffen eine Ebene für Gemeinsamkeiten, die das gegenseitige Vertrauen stärken.
  • Erklären Sie Ihre Handlungen und schaffen Sie hier eine große Transparenz.
  • Mit einer offenen Kommunikation lassen sich viele Konflikte wie z.B. Missverständnisse und Sprachbarrieren vermeiden.

Mit dem Bewusstsein für die unterschiedlichen Kulturen und viel Aufgeschlossenheit sowie Verständnis für unser Gegenüber werden wir alle auch im internationalen Umfeld mehr Erfolg haben. Arbeit im internationalen Umfeld erweitert unseren Horizont, macht viel Spaß und ist auch unglaublich spannend. Es ist am Ende also viel mehr als nur ein Blick über den Tellerrand –  man lernt dabei eine ganze Menge über sich selbst, seine eigenen Angewohnheiten und deren Wirkung auf andere, um letztendlich sein volles Potenzial zu entfalten.

annKr

Mit herzlichen Grüßen

Ann Kristin Wulf

(Dale Carnegie Trainerin)

Von weihnachtlicher Hektik und motivierendem Arbeitsklima…

Liebe  Leserinnen und Leser,

gerade in der Weihnachtszeit bestimmen Hektik und Stress unseren Arbeitssalltag.  Wir sollten dabei jedoch nicht vergessen, dass unsere Arbeit und auch der Umgang mit den Kollegen unser Leben mitbestimmen – nicht nur in der Arbeitszeit, sondern auch weit darüber hinaus:

  • Wer sich in der Arbeit überfordert fühlt, möchte sich zuhause nur noch ausruhen, bestenfalls sich vom Fernsehprogramm berieseln lassen.
  • Hat man Probleme und gar Streit mit den Kollegen, möchte man daheim von zwischenmenschlichen Problemen verschont bleiben, sich beispielsweise nicht auch noch um die Erziehung der Kinder oder die Sorgen des Partners kümmern.

Wären also die Vorraussetzungen am Arbeitsplatz besser, dann wäre auch unsere Freizeitgestaltung und unser Privatleben ein anderes. Das heißt: Ihre Freizeitwünsche (und indirekt auch die Ihrer Familie oder Freunde) werden von dem beeinflusst, was Sie bei der Arbeit erleben.

Wenn Sie das Arbeitsklima als schlecht empfinden, sollten Sie diese Erkenntnis als Motivation sehen, sich für Verbesserungen einzusetzen! Trotz Hektik und Stress können Sie sich mit ganz einfachen, alltäglichen Dingen für mehr Zufriedenheit und eine bessere Work-Life-Balance einsetzen:

  • Gute Umgangsformen
  • Klare, direkte und kontinuierliche Kommunikation
  • Sinnvolle Informationsstrukturen
  • Lob und Wertschätzung gegenüber den Kollegen
  • Ein offenes Ohr für andere haben

Mehr zum Thema „Erfolgreiche Kommunikation“ finden Sie hier in in unserem E-Book.

Nehmen wir also Weihnachten als Fest der Menschlichkeit und Freude zum Anlass und versuchen, das Arbeitsklima positiv zu verändern. Letztendlich haben Sie dann nämlich ein noch schöneres Fest mit unserer Familie.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Frohe Weihnachten und erholsame Feiertage.

Ihr Uwe Göthert

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